Kalt und warm – Symbiose zwischen Vanilleeis und Marillenröster

20.08.2018

An welches Obst denkt man als erstes, wenn man das Land Österreich als Anhaltspunkt bekommt? – richtig, die Marille (in Deutschland gerne auch als Aprikose bezeichnet). Und unsere zweite Frage, womit verbindet man den Sommer? – natürlich, mit Eis. Also warum nicht das Eine mit dem Anderen verbinden und ein originell österreichisches Dessert kreieren.

 

 

Zutaten für ein herrliches Vanilleeis:

  • 1 Stk Vanilleschote
  • 500 ml Milch
  • 30 g Schlagobers (Sahne)
  • 6 Stk Eigelb
  • 120 g Zucker

 

Zubereitung:

  • Für das super köstliche Vanilleeis wird zuerst die Vanilleschote der Länge nach mit einem spitzen Messer aufgeschnitten und das Mark damit herausgekratzt.
  • Die Milch zusammen mit dem Vanillemark und dem Zucker in einen Topf geben - das ganze aufkochen, von der Herdplatte nehmen und 10 Minuten ziehen lassen.
  • Nun das Eigelb leicht schaumig schlagen (aber nicht zu fest) und unter die noch heiße Milch rühren - nochmals auf der Herdplatte kurz aufkochen lassen.
  • Anschließend das Schlagobers zugeben gut umrühren, von der Herdplatte nehmen und alles im Eiswasserbad abkühlen lassen - Von Zeit zu Zeit umrühren, damit sich keine Haut bilden kann
  • Danach kann die fertige Vanilleeismasse für ca. 3 Stunden ins Gefrierfach oder in die Eismaschine.

 

 

 

Zutaten für den herzhaften Marillenröster:

  • 600 g Marillen (am besten aus der Wachau)
  • 60 g Zucker
  • 1 Pkg Vanillinzucker
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 1 Schuss Wasser
  • 100 ml Weißwein (Empfehlung: etwas Leichteres wie zum Beispiel ein Riesling)

 

Zubereitung:

  • Für Marillenröster die Marillen waschen, in der Mitte durchschneiden und Stein entfernen.
  • Zucker und Vanillinzucker in einen Topf geben und mit dem Wasser karamellisieren lassen. Wein einrühren, bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat, dann die Früchte untermengen und etwa 10 Minuten weichkochen.
  • Mit Zimt und Nelkenpulver abschmecken.

 

Tipp: In Gläser abgefüllt und sterilisiert, hält er sich einige Zeit. In diesem Fall die Marillen nicht allzu weichkochen, gerne auch ein paar geröstete Mandeln beigeben.